Bugtracker für kleine IT Unternehmen? Ein Muss! [Erfahrungsbericht]

Haben Sie schon mal ein Software- oder Web-Projekt ohne Fehler umgesetzt? Ohne Änderungswünsche? Ich noch nie. Egal wie gut wir unsere Projekte vorbereiten und mit dem Kunden abstimmen: Es gibt immer Änderungen.

Diese Fehler und Änderungen müssen Sie nachverfolgen, programmieren, testen und abrechnen. Macht viel Arbeit und ist nervig - wenn man Excel-Listen oder komplizierte Bugtracking Tools verwendet.

Unsere Erfahrung aus 10 Jahren Software-Projekte: Ein einfacher, pfiffiger Bugtracker ist ein Lebensretter für jedes Projekt. Ein Bugtracker sorgt für erfolgreiche Projekte ohne Verzögerungen. Ein Bugtracker erhöht Ihren Umsatz. Wie das geht und wie Sie den idealen Bugtracker für Ihr kleines IT Unternehmen auswählen, erfahren Sie in diesem Post.

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Was sind eigentlich Bugs & Issues? Und was macht ein Bugtracker?

Auf deutsch könnte man Änderungsmanagement Software oder Fehlermanagement Software sagen. Das klingt so sperrig, wie die meisten Software Tools dafür leider sind.

Ein Bug ist nichts anderes als ein Fehler, der sich in Ihr Software- oder Webprojekt eingeschlichen hat. Aber egal wie klein (z.B. ein Schreibfehler) oder wie groß (z.B. eine Ausnahmeverletzung oder Absturz) - jeder Fehler muss aufgenommen und sauber behoben werden.

Issues im Gegensatz sind die ganzen ToDos, Arbeitspakete oder nachträglichen Änderungen. Ich habe Jahre gebracht, um zu akzeptieren, dass ich Software- bzw. Web-Projekte nicht 100%ig im Voraus planen kann. Kunden können sich eine Software oder eine Webseite einfach nicht vorstellen - so fallen Ihnen später im Projektverlauf immer wieder Änderungswünsche ein.

Genauso wie Bugs führen Issues leicht zu Verzögerungen im Projekt. Und damit zu unzufriedenen Kunden.

Ein Bugtracker ist ein Software Tool, das Sie bei der Bearbeitung von Bugs und Issues unterstützt. Ein Bug Tracking Tool hilft zunächst, eine saubere Liste aller Bugs und Issues zu führen. Diese Liste kann dann priorisiert und gemeinsam im Team abgearbeitet werden.

 

Was bringt mir ein Bugtracking Tool für mein Unternehmen?

Aber lohnt sich der ganze Aufwand? Unbedingt! Meine Erfahrung aus mehr als 12 Jahren mit meiner Softwarefirma hat mich gelehrt, dass ohne konsequentes Bugtracking die Projekte in kürzester Zeit aus dem Rahmen laufen - und zwar aus dem Zeitrahmen und dem Budget!

Ein Bugtracker unterstützt Sie und Ihre Firma auf vielfältige Weise:

  • Ein Bugtracker beendet das elendige E-Mail-Chaos.
    Bugs und Issues sind übersichtlich in einer zentralen Liste, statt in unzählen E-Mails verstreut.
     
  • Ein Bugtracker beschleunigt Ihr Projekt und sorgt für pünktliche Auslieferung.
    Die übersichtliche Liste hilft bei der Priorisierung und beschleunigt die Abarbeitung und den Test.
     
  • Ein Bugtracker hilft bei der Argumentation mit Ihren Kunden.
    "Warum ist das Projekt immer noch nicht fertig?" Auf diese Frage Ihrer Kunden haben Sie jetzt eine Antwort: Zeigen Sie Ihren Kunden einfach die Liste aller Bugs und Issues - und damit auch aller nachträglichen Änderungswünsche seitens des Kunden.
     
  • Ein Bugtracker sorgt für mehr Umsatz und Gewinn.
    Indem Sie jeden Änderungswunsch Ihrer Kunden konsequent im Bugtracking Tool dokumentieren, haben Sie erstmal eine vollständige Übersicht. Natürlich rechnen auch wir nicht jede Kleinigkeit ab. Aber auch viele Kleinigkeiten summieren sich.

 

Wie wähle ich den idealen Bugtracker aus?

Wie viele Software Tools setzen Sie bereits ein? Genau: einen ganzen Haufen! Damit ein Bugtracking Tool nicht noch mehr Mühe macht und Sie und Ihre Mitarbeiter zur Verzweiflung bringt, gibt es 3 simple KO-Kriterien für den idealen Bugtracker:

1. KO-Kriterium: Einfach. Einfach. Einfach.

Ihr Bugtracker begleitet Sie während der kompletten Projektlaufzeit: Von der Planung über die Umsetzung bis zur späteren Nachbetreuung. Damit Sie "auch mal schnell nebenbei" einen Bug oder ein Issue aufnehmen können, muss das Bugtracking Tool so einfach wie nur irgend möglich sein. Woran erkennen Sie ein einfaches Bugtracking Tool:

  • Die Eingabemaske für Bugs und Issues hat ganz wenige Felder.
  • Die Oberfläche ist einfach und übersichtlich.
  • Listen sind intuitiv und schnell sortierbar.
  • Workflows sorgen für automatische Abläufe.

Vergleichen Sie mal selbst. Hier zunächst ein Screenshot von JIRA - der "Grand Dame" des Bugtracking:

Details_eines_Issues_in_Atlassian_JIRA

Und hier eine wirklich einfache JIRA Alternative - der in julitec integrierte Bugtracker:

Schnell-Eingabe_von_Issues_in_der_julitec_Cloud_Bugtracking

Ja, julitec ist unser eigenes Tool. Aber wissen Sie, warum wir selbst eine Bugtracking Funktionalität in julitec integriert haben, obwohl es soviele Bugtracker am Markt gibt? Weil praktisch alle viel zu kompliziert sind!

Achten Sie bei der Auswahl also darauf, ob der Bugtracker wirklich einfach zu bedienen ist. Und zwar nicht nur bei Ihrem Test, sondern auch später, wenn es in den Projekten heiß hergeht!

 

2. KO-Kriterium: Online

Ihren Bugtracker sollten Sie immer dabei haben. Fehler und Änderungswünsche entstehen jederzeit - und ganz spontan:

  • Während der täglichen Programmierung
  • Bei einer Präsentation in Ihrem Besprechungsraum
  • Während eines Gesprächs vor Ort bei Ihrem Kunden
  • Abends zu Hause, wenn Sie noch schnell etwas verbessern

Sie sollten also jederzeit und überall Zugriff auf Ihr Bugtracking Tool haben.

Am einfachsten geht das mit Cloud Lösungen: Ein Online Bugtracker steht Ihnen über das Internet jederzeit zur Verfügung. Und obendrein müssen Sie sich weder um Backups noch um Updates kümmern. Eine Win-Win-Situation.

Die Sicherheit Ihrer Daten muss natürlich gewährleistet sein. Lesen Sie hier mehr zum Thema Datenschutz in der Cloud.

 

3. KO-Kriterium: Integriert

Ein Bugtracker nützt Ihnen nur halb so viel, wenn er nicht in Ihre restliche Softwarelandschaft integriert ist.

Aber wie sieht diese typischerweise aus?

  • Eine Projektverwaltung zur Organisation Ihrer Projekte.
  • Eine Groupware für E-Mails, Termine und Aufgaben.
  • Eine Kundenverwaltung mit Kontaktdaten.
  • Eine Faktura für Angebote und Rechnungen.
  • Ein Codeverwaltungssystem für alle Quellcodes.

Welche Spezial-Tools kommen bei Ihnen noch hinzu?

Sie merken schon: Es macht keinen Sinn, alle Daten doppelt und dreifach zu pflegen!

Ideal ist also, wenn Ihr Bugtracker mit möglichst vielen Tools, die Sie einsetzen, integriert ist. So müssen Sie z.B. Projekte nicht doppelt pflegen, sondern können neue Fehler und Änderungswünsche direkt dem jeweiligen Projekt zuordnen. Oder dem jeweiligen Kunden aus Ihrem CRM- oder Kontaktmanagement.

Nicht zu schweigen von der Abrechnung: Wäre es nicht klasse, wenn Sie abrechenbare Änderungswünsche mit nur einem Klick in eine Rechnung überführen könnten?

Falls Sie mehrere Tools integriert einsetzen, spricht man neudeutsch von einem Software Ecosystem

 

Bugtracker - der Lebensretter für Ihre IT Projekte!

Ich kann mir Software- bzw. Web-Projekte ohne Bugtracker überhaupt nicht mehr vorstellen. Ein einfaches, pfiffiges Bugtracking-Tool ist eine absolute Win-Win-Situation:

  • Ihre Kunden profitieren von erfolgreichen, pünktlichen und fehlerfreien Projekten.
  • Ihr Unternehmen profitiert von schnellen Projekten und höherem Umsatz und Gewinn.

 

So geht's weiter

Wie sieht so ein "Software Ecosystem", also eine Kombination von pfiffigen Online-Tools aus, mit denen Sie Ihr ganzes IT-Unternehmen spielend einfach organisieren können? Werfen Sie einen Blick in unser kostenfreies eBook:

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